Die Bürgerschaftswahl 2020 in Hamburg

Am 23. Februar 2020 findet die Bürgerschaftswahl statt.  Die Bürgerschaft ist in Hamburg das Landesparlament, in anderen deutschen Bundesländern nennt man das Landtag. Dieser wird seit 2013, also seit den Verfassungsänderungen, alle fünf Jahre gewählt. Wählbar ist jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat, seinen Wohnsitz in Hamburg hat und zur Wahl zugelassen ist. Das nennt man passives Wahlrecht. Wir haben nach Bürgerschaftskandidaten*innen, die zwischen 18 und 20 Jahren alt sind, geschaut. Es sind insgesamt 16. Die Kandidat*innen für Barmbek stellen wir euch hier kurz vor.

Bei der LINKEN gibt es drei Kandidat*innen. Lara Scheunemann ist 18 Jahre alt, eine Freiwillige im Sozialen Jahr und hat als Schwerpunkte in ihrem Wahlprogramm Feminismus, Mobilität, Klimaschutz und Partizipation genannt. Tatsächlich war sie noch letztes Jahr an unserer Schule. Der zweite ist Tom Radtke. Er ist ebenfalls 18 Jahre alt. Seine Schwerpunktthemen sind Klimaschutz, Umwelt und Digitalisierung. Allerdings möchte seine Partei ihn wegen seiner Äußerungen zum Nationalsozialismus ausschließen. Die dritte Kandidatin ist Xenija Melnik. Auch sie ist 18, eine Abiturientin, außerdem Vorstand im Harburger Integrationsrat. Ihre politischen Schwerpunkte sind Integration, Klima und der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV).

Bei der FDP gibt es einen Kandidaten, der unter 20 ist: Hadi Al-Wehaily. Er ist 18 und stellvertretender Kreisvorsitzender der FDP und Student. Er möchte Bildung und Verkehr verbessern. Wegen des Thüringen-Eklats wird er oft von Bürgern kritisiert.

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben auch eine Kandidatin unter 20, nämlich Lisa Wätzold. Sie ist 19 und eine Geographie-Studentin. Ihre Schwerpunkte sind Queerfeminismus, Klimagerechtigkeit und Stadtentwicklung.

Außer den oben genannten Parteien stehen noch die SPD, die CDU, die AfD,  die PIRATEN, Die PARTEI, die ÖDP, die FREIEN WÄHLER, Volt Hamburg, die Humanisten, die Tierschutzpartei, Gesundheitsforschung und TIERSCHUTZ hier! Hamburg zur Wahl.

Alle Kandidat*innen werden auf der Website des Norddeutschen Rundfunks (NDR) im „Kandidat*innencheck“ vorgestellt. Viele Kandidat*innen haben an einem zweiminütigen Videointerview teilgenommen, in dem unter anderem ihre politischen Schwerpunkte beleuchtet werden.

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