Wie nutze ich eigentlich IServ auf dem Handy?

Durch die Schulschließungen aufgrund des SARS-CoV-2-Virus, weitläufig als Coronavirus bekannt, wird IServ für die Bearbeitung der Aufgaben, die Organisation und den Kontakt zu den Lehrer*innen für viele Schüler*innen in den kommenden Wochen wichtig sein. Neben der Version für den Computer bietet IServ auch eine App für Smartphones an – doch wie genau funktioniert diese?

Im Folgenden gehe ich vor allem auf die Nutzung des E-Mail-Programms, die Dateinutzung sowie die Anwendung des Forumsbereichs ein. Dies sind nur einige der Funktionen – jedoch von besonderer Bedeutung für die kommenden Wochen. Dabei gibt es Bildschirmaufnahmen.

Nachdem ihr die App über den App Store bei Apple oder den Play Store bei Android-Geräten heruntergeladen habt, öffnet ihr diese und meldet euch an. Achtung: Hier müsst ihr zur Anmeldung eure IServ-E-Mail-Adresse angeben, also vorname.nachname@mrg-online.org mit eurem entsprechenden Passwort.

 

 

 

 Zunächst gelangt ihr auf die Startseite, auf welcher ihr zu den verschiedenen Menüs gelangt, wenn ihr den Button mit den drei Strichen (≡) unten links drückt. Dort gelangt ihr dann zur Übersichtsseite (siehe nächstes Foto).

 

 

 

 

Hier könnt ihr nun aus den verschiedenen Funktionen auswählen. Wenn ihr auf das „Vergleichszeichen nach unten“ (Mitte, rechts) drückt, habt ihr alle Anwendungen im Überblick.

 

 

 

 

Jetzt wird speziell auf die einzelnen Anwendungen eingegangen.

Im E-Mail-Postfach empfangt ihr eure E-Mails mit Aufgaben oder sonstigen Mitteilungen. Mit Klicken auf das blaue „Verfassen“-Zeichen, könnt ihr wie gewohnt E-Mails an Lehrer*innen und Schüler*innen schreiben.

Angehängte Dokumente wie PDF-Dateien öffnet ihr durch Klicken auf das jeweilige Vorschaubild in der Nachricht.

 

 

Wenn ihr aus der Übersicht (drittes Bild) den Dateimanager auswählt, gelangt ihr zu euren auf IServ abgespeicherten Dokumenten. Hier unterschiedet man zwischen eigenen (H) und Gruppen-Dateien (G).

Um zwischen den beiden Ordnern zu wechseln, müsst ihr wie in der Übersicht auf das „Vergleichszeichen nach unten“ drücken (siehe Pfeilmarkierung).

Wenn Lehrer*innen euch schreiben, dass die Dateien im Klassen- oder Kursordner abgespeichert sind, sind diese im Gruppenordner zu finden.

Zuletzt werfen wir noch einen Blick auf das Forum.

Das Forum ist für eine öffentliche schnelle Kommunikation in einer Gruppe sinnvoll. Beispielsweise könnt ihr mit euren Lehrer*innen oder Mitschüler*innen über Aufgaben kommunizieren – ähnlich einer WhatsApp-Gruppe.

Auf der Forenübersichtsseite seht ihr die einzelnen Gruppen, in welchen ihr schreiben könnt (u. a. eure Klasse).

Hier könnt ihr zwischen den verschiedenen Foren auswählen.

Seid ihr nun z. B. in eurem Klassenforum gelandet, seht ihr die verschiedenen Unterthemen (beispielsweise Englisch, Informationen etc.). In diesen könnt ihr schreiben und auch auf Beiträge anderer antworten.

 

 

 

 

Am besten lernt man die IServ-App kennen und verstehen, indem man diese ausprobiert. Learning by doing eben. Solltet ihr trotzdem Fragen haben, schreibt diese hier in die Kommentare. Wir versuchen, euch schnellstmöglich zu helfen.

Eine Antwort auf „Wie nutze ich eigentlich IServ auf dem Handy?“

  1. Der Online-Unterricht wird jedoch wieder aus der App heraus auf eine herkömmliche Website umgeleitet, die nicht wirklich für mobile Endgeräte konzipiert wurde. Selbst eine Darstellung der Konferenz im Querbildmodus ist dann nicht möglich. So passiert es also, dass die Kinder die PowerPoint-Präsentation etc. im Hochkantformat auf 6″ betrachten müssen und dann noch zusätzlich interaktiv auf die dargestellten Folien zeichnen, falls man den Inhalt dann noch lesen kann.

    Und weil es niemand so wirklich hinbekommt, iserv zum Laufen zu bekommen, wird parallel mit moodle weitergearbeitet. Wofür hat man teure Beraterverträge?

    Auch vergessen es viele Lehrer, dass die Kinder sich z.T. mit ihrem eigenen Google Konto und tatsächlichem Geburtsdatum auf Android angemeldet haben. Die Google Richtlinien erlauben die Youtube-App erst ab einem Alter von 13 jahren. So kommt es, dass die Kinder bei der gemeinsamen Betrachtungeines Lehrvideos vor einem schwarzen Bildschirm sitzen und nur Zugriff auf Youtube Kids haben, wo dieser Inhalt jedoch nicht existiert.
    Genauso läuft es Tag für Tag an Deutschlands Schulen.

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