Abitur, volle Kraft voraus! – Nur noch 18 Schultage

Das Vorabitur habe ich nun geschafft und die richtigen Prüfungen rücken nun immer näher. Ab dem 7. April  werde ich keinen Unterricht mehr haben, aber das sind keine Ferien oder so, sondern die Zeit sollte genutzt werden, um mich (erst einmal) weiter auf die drei schriftlichen Prüfungen vorzubereiten.

Schriftliche Abiturprüfungen

Am 20. April ist dann meine erste Abiturklausur, Geographie, d.h., ich habe vorher knapp zwei Wochen schulfrei zur Vorbereitung. Gut eine Woche später (am 28. April) findet dann meine Musikklausur statt und zwei Tage später, am 30. April, schreibe ich Deutsch. Meine Klausuren liegen noch relativ gut, es gibt allerdings auch Leute, die alle in einer Woche oder an zwei aufeinander folgenden Tagen schreiben, wodurch sich das Lernen dementsprechend anstrengender und schwieriger gestaltet. Wenn man die Abiturprüfungsfächer am Anfang des dritten Semesters (Anfang der 12. Klasse) wählt, weiß man natürlich (leider) noch nicht, wann welche Klausur liegt, sodass man sich nicht danach richten kann. Außerdem habe ich auch in der Hinsicht Glück, dass eins meiner Abiturfächer, nämlich Musik, dezentral ist, sodass die Aufgaben nicht von der Behörde kommen, sondern von meinem Lehrer gestellt werden und somit mehr an den Unterrichtsinhalt angepasst sind.

Weiterer Ablauf

Wenn die schriftlichen Abiturprüfungen durch sind, muss ich mich noch einen Monat gedulden, bis ich die Ergebnisse erfahre. Am 5. Juni ist es dann soweit und kurz darauf startet die mündliche Prüfungsphase, in der ich dann einmal zur Schule komme und mich in Mathe mündlich prüfen lasse.

Und am 19. Juni erhalte ich dann (hoffentlich) mein Abiturzeugnis. Um zu bestehen, brauche ich in den Abiturprüfungen insgesamt mindestens 20 Punkte, also im Schnitt in jeder der vier Prüfungen 5 Punkte, was einer glatten Vier entspricht. In manchen Fällen kann man sich aber sogar noch mündlich nachprüfen lassen, dafür muss man in der Prüfung mindestens eine ganze Note schlechter sein als die durchschnittliche Note in den zwei Jahren der Oberstufe, darüber möchte ich mir aber eigentlich noch nicht so viele Gedanken machen, sondern hoffe, dass ich es so schaffe, da eine zusätzliche Prüfung natürlich mehr Stress bedeutet.

Wahl meiner Abiturprüfungsfächer

Und vielleicht fragt ihr euch jetzt, wie die Wahl meiner Prüfungsfächer zu Stande kam. Man kann das nämlich nicht komplett frei wählen: Zum Halbjahreswechsel der zehnten Klasse wählt man sich ja seinen Stundenplan für die Oberstufe zusammen und genau wie bei dieser Wahl müssen auch bei der Wahl der Abiturprüfungsfächer bestimmte Fächer abgedeckt werden.

  • Es gibt drei Bereiche mit Fächern, die man abdecken muss.
  • Zusätzlich muss man zwei Kernfächer (im Normalfall: Deutsch, Mathe, Englisch/Spanisch), eins davon schriftlich erhöht oder als Präsentationsprüfung
  • sowie ein Fach aus dem Profil auch schriftlich oder als Präsentationsprüfung abdecken.
  • Dabei müssen drei Prüfungen schriftlich und eine mündlich sein. Mündlich kann entweder als Präsentationsprüfung oder als klassische Prüfung abgelegt werden.

Deutsch deckt bei mir das Kernfach schriftlich erhöht und das sprachlich-literarisch-künstlerische Aufgabenfeld ab und Mathe das weitere Kernfach und das mathematisch-naturwissenschaftlich-technische Aufgabenfeld. Geographie entspricht dem profilgebenden Fach und dem gesellschaftswissenschaftlichen Aufgabenfeld, sodass ich mit den drei Prüfungsfächern alle Auflagen erfülle und mir das vierte Fach frei auswählen konnte. Warum ich ausgerechnet Musik gewählt habe, stößt immer wieder auf Erstaunen (bei mir selbst ehrlich gesagt auch), wo ich doch schon beim Rhythmus-Nachklatschen kläglich scheitere.

Zum Glück habe ich bis zu den Prüfungen noch ein wenig Zeit, jetzt kommen erstmal die Märzferien.

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